Abschied und Neubeginn

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So, wie sich gerade der Winter nach und nach verabschiedet und erneut die Frühlingszeit beginnt, so verabschieden auch wir uns in unserem Leben immer wieder – bewusst oder unbewusst – von Gewohntem, um Neues zu begrüßen.

Und da ich gerade selbst in so einer Wandlungsphase bin, in der ich eine Altes verabschiede und Neues willkommen heiße, möchte ich gerne ein kleines Alltags-Ritual für solche Übergänge mit Euch teilen:

Eine Möglichkeit, sich ganz sanft zu verabschieden und sich ebenso sanft dem Neuen zuzuwenden ist es, Briefe zu schreiben. Mehr...

Als erstes schreiben wir einen Brief an das, was wir gehen lassen wollen. Wir können uns bedanken für die gemeinsame Zeit und für das, was in der Vergangenheit daraus entstanden ist. Wie wir daran gewachsen sind und und dadurch entwickelt haben. Wir können bewusst um die Lösung von Ängsten bitten, die durch den Gedanken an Wandlung, an Abschied, entstehen. Und wir können unsere Traurigkeit zum Ausdruck bringen, ebenso wir weitere Gefühle, die damit einhergehen. Alles ist richtig und alles darf sein.

Ist dieser Brief fertig, nehmen wir uns etwas Zeit…

…Einen bewussten Moment der Offenheit, in dem das Alte sich bereits entfernt und das Neue noch nicht ganz da ist. In diesem Moment können wir folgendes visualisieren: Hier, zwischen den Räumen „Abschied“ und „Neubeginn“ gibt es einen schmalen, hell leuchtenden Spalt, eine lichte Öffnung in die magische Dimension des Nichts, das gleichzeitig Alles enthält. Wir können den Wächter dieser Schwelle – den Spirit des Abschieds und des Neubeginns, den Spirit der Veränderung – herbei bitten, um uns zu begleiten und in dieses Licht eintauchen, um uns zu klären, von allem, was gehen darf und uns gleichzeitig aufzuladen mit Kraft und Energie für den bevorstehenden Neubeginn.

Sind wir ausreichend frisch und „aufgetankt“, schreiben wir den zweiten Brief an das, was sich nun entfalten möge. Auch hier können wir uns bedanken, dafür, dass es sich uns gezeigt hat und uns nun begleitet. Wir können jetzt schon erleben, wie es sich anfühlen wird und uns ganz den Gefühlen der Freude und der neugierigen Offenheit hingeben und darin schwelgen, ebenso wie wir auch hier wieder allen Gefühlen, die gerade da sind, Ausdruck und somit Energie verleihen können.

Wenn auch der zweite Brief fertig ist, falten wir sie – jeweils einzeln – zusammen und legen sie entweder an einen schönen Platz in unseren Räumen – wir können auch ein paar Blumen oder Deko dazu stellen – oder wir übergeben die Briefe an das Feuer oder die Natur. Jeweils in dem Bewusstsein, dass wir uns von „Altem“ gelöst haben und nun frei für „das Neue“ sind und dass sich alles zu unserem höchsten Wohl findet.

Nun sind wir voller (Vor-)Freude und Vertrauen wieder im Hier und Jetzt und genießen, was gerade ist und sich fortwährend wandelt…

Viel Freude beim Wandeln und bei allem, was damit einhergeht und alles Liebe

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