LEBENDIGKEIT…, ENTWICKLUNG…, ENTFALTUNG…

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Inspiration –
ganz DA sein…
Lebendig sein (lassen).

Gestern habe ich ein Bild gemalt, das viele an die Göttin Kali erinnert hat. Und ja, die Ursprungsidee des Bildes beruhte auch auf einer der Facetten, wie ich Kali empfinde, nämlich der, auch mal seine „dunkle“ Seite zu zeigen.

Das Ursprungsbild des gestern übermalten entstand in 2013, nachdem ich immer mal mit dem Thema „auch seine Ecken und Kanten zeigen“ (und dadurch automatisch zu ihnen stehen) in Berührung kam oder besser gesagt: mich damit „konfrontiert gefühlt“ habe. Keine Kompromisse, hart, eckig, kantig… so war (auch) mein Denken… damals…

…und heute, bzw.: Gestern führten dann einige Erlebnisse in den letzten Tagen zu einem Aufruhr in mir: „…ja, genau! Man muss auch mal Ecken und Kannten zeigen und dazu stehen…“, „…man muss sich zeigen, wie man ist…“, „…man muss die innere Kraft nicht nur annehmen/anerkennen, sondern auch leben…“, „…man muss sichtbar sein…“, „…man muss…“, „…man muss…“, „…man muss…“.

Und aus all diesem „man muss doch“ und „man müsste“ entstand ein inneres Unverständnis für alles mögliche und unmögliche und eine innere wütende und gleichzeitig kraftvolle Vibration, die in die Überarbeitung des 2013er-Bildes geflossen ist.

Und schon während des Malens war klar: „Man muss“ gar nichts…, ES FLIESST EH! Es entfaltet sich. So, wie es gerade fließen kann und möchte.

Wow! Was für eine versöhnliche Erkenntnis für mich!

Das Leben fließt, entfaltet und realisiert sich quasi selbst. Das Unsichtbare wird sichtbar und irgendwann wieder unsichtbar. In jeglicher Form: hell/dunkel, wild/ruhig, farbenfroh/düster, entstehend/vernichtend usw…

Immer wieder einfach nur „da“ sein, mit dem, was gerade ist. DA SEIN = LEBENDIG SEIN. Das Wunder des Lebens…

Immer da… immerdar…

Danke!

Und „Danke“ an all die wunderbaren Menschen, die mit Ihren wertvollen Kommentaren und Impulsen zu dieser Erkenntnis beigetragen haben!
Aho.

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SEIN… MIT DEM, WAS IST

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Inspiration –
Sein… mit dem, was ist.
Und mit dem, was (vermeintlich) nicht ist.

In der letzten Zeit fällt mir mehr und mehr auf, dass ich aus angenehmen Situationen oder Gefühlszuständen überhaupt nicht mehr „wieder raus“ möchte: Sei es das angenehme (zeitweilige) Zusammensein mit Freunden, eine wunderbare Erfahrung in einer Meditation oder schamanischen Reise oder ein schöner Traum…

Erst heute Nacht hatte ich einen Traum, in dem ich ein super schönes, erfüllendes Gefühl hatte, das ich ewig hätte genießen können – – – und dann hat der Wecker geklingelt… Und mein erster Gedanke war: „Oh nein! Ich will da nicht weg…!“ Und vor meinem geistigen Auge sehe ich mich, wie ich die Fersen in den Boden ramme und mit aller Gewalt versuche, dort zu bleiben: absoluter WIDERSTAND…

…“Ich will da nicht weg…“, das ist ein Satz, der gerne mal in mir erklingt. Ich will nicht das, was jetzt ist… ich will das, was war… Denn es ist ganz natürlich, dass wir schöne, angenehme Situationen und Gefühlszustände genießen und diese am liebsten unendlich beibehalten wollen. Gleichzeitig ist es ebenso natürlich, dass sich unser Leben permanent wandelt und damit auch unsere Gefühle, so dass wir z. B. schöne Momente nicht ewig festhalten und erleben können. Zumindest auf einer Ebene…

Auf einer anderen Ebene können wir uns bewusst machen, dass ALLES IMMER IN UNS liegt. Auf dieser Ebene SIND WIR DAS UNIVERSUM, DAS ALLES ENTHÄLT… IMMER!

Und so sind auch die Gefühle, die wir so genießen und aus denen wir nicht „raus“ wollen IMMER IN UNS und wir denken „nur“, sie wären uns nicht mehr zugänglich, weil sich die Situation ändert… weil das Treffen mit lieben Menschen beendet ist… weil die meditative Erfahrung vorbei ist… weil der schöne Traum zu ende ist…

Denn wären sie nicht IN UNS, könnten wir sie gar nicht fühlen und so, wie wir sie zu dem Zeitpunkt fühlen können, in dem sie entstehen, können wir uns JEDERZEIT daran er-innern und uns wieder in die Kraft dieser (angenehmen) Gefühle hinein begeben und daraus schöpfen.

Und im Gewahrsein dessen… im Bewusstsein dieser Fähigkeit, alles woran wir uns er-innern können auch herholen zu können und (wieder) zu fühlen entsteht FREIHEIT.

Dann sind wir FREI, mit dem zu sein was ist und müssen nicht permanent dem nachtrauern was war oder (ver-)suchen, dort oder in eine ähliche Situation in der Zukunft wieder hinzukommen.

Und in dieser Freiheit darf alles da sein – auch das, was wir nicht wollen. Gemeinsam mit dem, was wir wollen. Denn alles ist IN UNS. Und alles ist im Grunde EINS.

Er-innerst Du Dich? Vielleicht nicht immer, aber immer öfter und dadurch immer freier und zu-frieden-er. Schritt für Schritt <3

Bild und Text: © Gabi Frosch

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LASS DICH EIN…

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Inspiration –
Lass Dich ein…
…auf die Magie Deines Selbst.

Manchmal sind wir auf der Suche nach uns selbst und wir denken, wir könnten im Außen jemanden finden, der uns sagt, wer wir im Innersten sind oder der uns eine Anleitung gibt „Ich“ zu sein. Dann suchen wir und fragen und selbst, wenn wir jemanden gefunden haben, der uns Antworten gibt, fühlen wir uns irgendwann wieder fragend und suchend…

Weil wir unser wahres Selbst nur IN uns finden können. Das Außen kann uns Facetten spiegeln oder uns inspirieren, uns mit Impulsen und Eingebungen dienen oder uns ein Stück begleiten. Uns selbst erkennen können wir aber erst, wenn wir uns auf unser Innerstes einlassen. Denn IN uns ist alles, was wir sind und alles, was wir brauchen schon vorhanden.

Aber wie „funktioniert“ das, sich auf sich selbst einzulassen?

Indem wir bereit sind und uns Schritt für Schritt auf den Weg machen. Auf unseren jeweils ureigenen Weg. In dem Vertrauen, dass jeder Schritt, den wir in eine unbekannte Dimension gehen, „beantwortet“ wird und wir dadurch ein Stückchen weiter hinein gezogen werden. Dann gehen wir wieder einen Schritt, es folgt die Resonanz und im gleichen Maße, wie wir uns auf den Weg/die neue Dimension einlassen, kommt diese/r uns entgegen.

Als ich vor einiger Zeit selbst vor solch einer neuen Dimension stand, bin ich schrittweise hinein gegangen, indem ich gemalt habe (weil ich mich gerne in Bildern ausdrücke). Ich gab der weißen Leinwand den Titel „Die neue Dimension – ich bin bereit“ und während ich intuitiv malte ergab sich ein Bild:

Es war eine Art Tunnel, den ich eine Weile auf mich wirken ließ und wie „von Selbst“ kam nach ein paar Tagen die Inspiration goldene Lichtpunkte in diese Dimension zu platzieren, in denen symbolisch alle Möglichkeiten enthalten waren.

Wieder ließ ich diese Dimension mit all ihren Potenzialen auf mich wirken und wieder „von Selbst“ kam nach einiger Zeit die Idee, dass nun goldene Fäden aus dieser Dimension heraus kommen wollten, um mir die Hand zu reichen. Auch dieser Inspiration folgte ich und malte goldene, mich empfangende Stränge aus denen sich, sobald ich sie gemalt hatte, ein Adler zeigte, den ich mit goldenen Punkten angedeutet habe.

Nun stand das Bild ein Weile – in mir mehr und mehr Bewusstsein und Vertrauen, dass sich etwas Wunderbares entwickelt – und gestern ist mir dieser Adler auf eine andere Weise in einem anderen Rahmen begegnet um mich weiter zu führen in diese Dimension, die die Magie des Lebens selbst ist.

Ich bin bereit. Und gehe meinen ureigenen Weg. Schritt für Schritt.

UND ICH LADE DICH EIN, DEINEN WEG ZU GEHEN IN DIE MAGISCHEN DIMENSIONEN DEINES SELBST. Deinen ureigenen Weg, für den es keine Pläne und Anleitungen im Außen gibt, weil er IN Dir ist und gleichzeitig erst im Gehen entsteht; mit allen möglichen und unmöglich scheinenden Potenzialen! Mit allem, was Du Dir vorstellen und allem, was Du Dir nicht vorstellen kannst. DEINEN WEG, DEM DU SCHRITT FÜR SCHRITT DIE DYNAMIK GIBST, SICH ZU ENTFALTEN. Für Dich. Mit Dir. In Dich und aus Dir Selbst. Auf ureigene, neue und unbekannte, großartige und magische Weise.

ICH LADE DICH EIN, DEINE WUNDER-BAREN DIMENSIONEN SELBST ZU ERFORSCHEN, Dich einzulassen auf dass, was Dich finden möchte, wenn Du die Suche aufgibst und bereit bist, dem zu folgen. Schritt für Schritt. In (D)eine neue Welt.

Begib Dich auf diesen Weg, DRÜCKE DICH AUS, wie Du es möchtest… malend, schreibend, singend, tanzend, träumend, sprechend… in Formen, in Zeichen, in Rhythmen, Bewegung, Tönen… wonach auch immer Dir gerade ist. Lass Dich ein. Auf das, was in Dir ist. Auf das, was sich zeigen möchte. Auf das, was Du bist. Und zeige Dich!

Aho.

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