ICH BIN.

„Wenn die uralten Augen sich öffnen
und die Seele aus Deinen Augen schaut,
wirst Du im Außen sehen, was Du in Wahrheit bist.“
(Das Buch des Lebens, Lile an Eden)

Erde, Luft, Feuer, Wasser… Alles ist darin enthalten… entstanden aus dem absoluten Chaos… innerlich, kreiert, gefühlt und er-lebt… und reflektiert im Außen, auf der Leinwand… dann haben sich im Innersten die Wogen – gemäß ihrer natürlichen Zyklen – geglättet und so war es möglich, die Gestalt… die Schöpfung im Chaos zu erkennen… und ihr Form zu verleihen: eine Form, die gleichermaßen frei und fließend ist, um sich durchströmen zu lassen von den Kräften des Lebens, die ihre uralte Seele in sich trägt…

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Bild „Ich bin.“
Acryl-/Goldfarbe/Leinwand
100 x 100 cm

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SCHÖPFUNGSKRAFT

„Oh Du!
 
Gebärerin der Sterne,
Gestalterin der Dimensionen,
Schöpfungskraft!
 
Sinnlich Dich ergießende,
lustvoll lebendige
Schöpfungskraft!
 
Bedingungslos liebende,
grundlos leuchtende
Schöpfungskraft!
 
Gebende und nehmende,
empfangende und teilende
Schöpfungskraft!
 
Oh Du
Unendliche!“
 
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Bild und Text © Gabi Frosch
„Schöpfungskraft“
Acryl/Leinwand, 80 x 100 cm
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WASSER, LEHRE MICH ZU FLIESSEN…

Wasser, lehre mich zu fließen…
 
Lehre mich, mich dem Flow hinzugeben…
 
Lehre mich, sanft zu fließen… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, auch, wenn die Energie gestaut ist, dass in mir immer Bewegung ist… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, mich mutig in die Tiefe stürzen zu lassen… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, den Stein zu höhlen… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, mich anzupassen, an die Form, in die mein Sein und Wirken fließen… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, zu geben und zu nehmen…
 
Lehre mich, zu vergehen und aufzusteigen, um mich irgendwann wieder fallen zu lassen… selbst-verständlich…
 
Wasser, lehre mich… Lehre mich zu fließen… selbst-verständlich…
 
…So, wie es meiner Natur schon immer entspricht…
 
<3

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Bild „Wasser, lehre mich zu fließen“
(c) Gabi Frosch
Acryl/Leinwand, 100 x 120 cm

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HIER IST MEIN PLATZ

Die Geschichte von der kleinen Lichtelfe und dem großen Zauberer

~ Es war einmal, in einem wunderschönen, magischen Wald, da lebte eine leuchtende Lichtelfe und ein großer mächtiger Zauberer. Und obwohl sie sich so sehr voneinander unterschieden – in ihrer Form, ihrem Wesen, ihrer Sichtweise der Welt und überhaupt – waren sie die besten Freunde. Gemeinsam wandelten sie unendliche Zeiten durch die unterschiedlichen Bereiche des Waldes. Entlang der fröhlich singenden Bächlein ließen sie ihre Gedanken schweifen, auf moosbewachsenen Lichtungen spielten sie mit den Sonnenstrahlen und den tanzenden Schatten Verstecken und am Waldrand saßen sie gemeinsam da und genossen die Übergänge zwischen Tag und Nacht und Nacht und Tag. Gemeinsam erforschten sie die tiefsten und dunkelsten Bereiche des Waldes, in die kaum das Sonnen- und das Mondlicht reichten, sie ließen sich vom Wind durch die singenden klingenden Baumwipfel tragen und erlebten so das eine und das andere Abenteuer.

Diese Abenteuer bereiteten ihnen viel Freude, denn sie beide machten dabei die vielfältigsten wunderbaren Erfahrungen: die Lichtelfe z. B. schien oftmals mit allem, was war, zu verschmelzen und nahm dadurch all die Schönheit der Ereignisse in sich auf und der Zauberer lernte mehr und mehr über seine Größe, seine Zauberkräfte und seine Macht und damit umzugehen…

Irgendwann jedoch geschah es, dass der Zauberer den Eindruck hatte, er müsse auf die Lichtelfe aufpassen, denn es schien ihm, als hätte sie nicht solche mächtigen Kräfte wie er und als müsste er sie beschützen. Anfänglich kam ihm dieses Beschützen auch noch ganz gelegen, denn dadurch fand er noch mehr Möglichkeiten seine Fähigkeiten anzuwenden und so war er immer öfter damit beschäftigt, Pläne zu schmieden, Schutzwälle und Begrenzungen im Wald zu errichten, Zauberfallen aufzustellen, Bereiche unsichtbar zu machen oder zu tarnen, Illusionsbilder zu projizieren und noch einiges anderes. Und je mehr er sich damit beschäftigte, umso weniger Zeit konnte er, so wie früher, mit seiner Gefährtin verbringen und umso einsamer fühlte er sich. Hinzu kam eine gewisse Erschöpfung, weil er mittlerweile so viel zu kontrollieren, zu überwachen, zu prüfen und patrouillieren, neu auszudenken und umzusetzen, zu ergänzen usw. hatte, dass er kaum noch die Zeit fand für Ruhe und Entspannung.

Die Lichtelfe indes bemerkte natürlich, dass der Zauberer nun lieber Zeit mit anderen Dingen verbrachte, aber sie ließ ihm seinen Willen und seine Entscheidung. Denn sie war schon immer bedingungslos, ihr Licht leuchtete aus unendlicher purer Liebe und in jeder Faser ihres Seins wusste sie, dass sie mit allem – und so auch mit dem Zauberer – verbunden war, und so nahm sie es für den Moment an, wie es war.

A propos „Moment“: während sich der Zauberer mit all seinem Tun und Müssen beschäftigte, schien ihm die Zeit zwischen den Fingern zu zerrinnen. Er hatte mittlerweile so viele Projekte am Laufen und am Laufen zu halten – wofür genau all diese Projekte waren, hatte er schon fast vergessen -, dass die Zeit für all das einfach nicht zu reichen schien. Und auch seine Zauberkraft konnte die Zeit zwar phasenweise entschleunigen, kostete ihn aber nach und nach auch immer mehr Energie. Währenddessen lebte Lichtelfe weiterhin im Moment und so konnte sie die unterschiedlich wechselnden Rhythmen in vollen Zügen genießen und ließ sich vom Fließen den Lebens erfüllen. Ihr Blick liebkoste den Himmel, ihre Füße küssten die Erde, ihre Hände streichelten die Natur und ihr Herz schlug im Einklang mit der alles durchdringenden Lebendigkeit.

Immer wieder sah sie den Zauberer an sich vorbei huschen, mehr ein Schatten seiner selbst, weil sein Lebensstil ihn mittlerweile viel Kraft kostete. Dann rief sie nach ihm oder winkte ihm zu und manchmal gelang es ihr sogar, ihn zu berühren, aber er schien all das nicht zu bemerken… als wäre er in seiner eigenen Welt.

Und in dieser Welt gab es nicht viel mehr als Schutz, Kontrolle, Planen und Ausführen, Angst… und Kampf. Den Kampf gegen das bedrohliche Ungewisse, gegen den Verlust und gegen Verletzlichkeit. Den Kampf gegen die Erschöpfung… denn all das machte den einst so starken, großen Zauberer unendlich müde… Immer öfter stolperte er bei seinen ruhelosen Streifzügen, immer schwerer kämpfte er sich wieder hoch. Bis er eines Tages stolperte und rücklings zu Boden fiel. Er schlug so hart auf, dass er fast nicht mehr atmen konnte und in seinem Schreck und seiner Wut auf diesen Sturz konnte er nicht anders, als bitterlich zu weinen. Er weinte und weinte und weinte und weinte… bittere Tränen, verzweifelte Tränen, Tränen der Trauer, der Müdigkeit… und Tränen der Berührtheit… so lange, bis er vor Erschöpfung fast einschlief. Und er wusste nicht, war das ein Traum oder Realität, doch plötzlich hörte er die Stimme der Lichtelfe. Er lauschte. Woher kam ihre vertraute Stimme? Aus der Erde? Von den Bäumen? Aus seinem eigenen Innersten? Sie schien seine Verwirrung zu bemerken und antwortete: „Ich bin hier. Bei Dir. Und überall, wo Du bist. Ich bin überall. Und immer bei Dir.“ Und während er fühlte, wie ihre Stimme ihn durchströmte wie die wärmenden Strahlen der Sonne sprach sie sanft weiter: „Komm zurück… Komm nach Hause… Dein Platz ist hier.“

…“Dein Platz ist hier…“ tönte es wie ein Echo in ihm nach.

„Ja.“ bestätigte er, als alles um ihn herum und auch er selbst sich aufzulösen schien und er fühlte sich so geborgen und gehalten in diesem unendlich leuchtenden und so sehr vertrauten Licht, das er beinahe vergessen hätte. Es durchströmte und erfüllte ihn selbst und alles, was ihn umgab und erst, als er es wieder in sich und um sich herum wahrnahm, erinnerte er sich an diese immer währende Geborgenheit.

„Mein Platz ist hier.“ wiederholte er und als er seine Augen öffnete blickte er in die Augen der Lichtelfe: „Zuhause in der Liebe.“ ~

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NOMADENSEELE…

…Spürst Du in Dir, dass Wandel ansteht? …Vernimmst Du in Dir einen Ruf nach Veränderung?

Dann er-innere Dich, dass Du in jedem Moment entscheiden kannst, welchen Energien in Dir Du Deine Aufmerksamkeit schenkst: der Energie der Sorge und des Zweifels, des Zögerns und der Angst… dem Widerstand dessen? Oder der Energie der Neugier, der Lust auf Entfaltung, der offenen Bereitschaft, für das, was kommen mag: indem Du Dich aus Deiner inneren Stille heraus der Situation hingibst… alle Zweifel, alles Zögern, alles, was Dich scheinbar von dem Neuen abhält, da sein lässt, es fühlst und akzeptierst… sodass die Energie, die Du sonst vielleicht in Widerstand, innere Kritik und Kampf investiert hättest, nun frei fließen kann – in das Neue, dass bereits auf Dich und Deine Bereitschaft wartet… Schritt für Schritt Deinen ureigenen Impulsen folgend… und Du wirst Deinen Visionen und Träumen Form verleihen. <3

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Bild „Nomadin der Dimensionen“
(c) Gabi Frosch
Acryl/Leinwand, 70 x 70 cm

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DER RUF…

Welche Visionen möchten von Dir geträumt werden?

Zu welchen Handlungen und Taten rufen Deine Visionen Dich auf?

Welche Visionen träumen Dich?

Manchmal träumen wir unser Leben, unsere Visionen und indem wir träumen und daraus Handlungen werden, verändert sich unser Leben kontinuierlich.

Und manchmal, da werden wir gerufen… von unseren Visionen… ohne, dass sie bereits in unserem Bewusstsein sind. Wir spüren, dass uns etwas „zieht“… wir spüren eine innere Sehnsucht… und öffnen uns für die Bewegung, für die innere Führung… wir vertrauen… blind… und erst später oder im Nachhinein erkennen wir, dass der innere Ruf der Ruf einer Vision war. Eine Vision, die irgendwo in der Unendlichkeit bereits existierte… und uns gerufen hat, damit wir sie in dieses Leben bringen… <3

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Bild „Der Ruf | Neubeginn“
(c) Gabi Frosch
Acryl/Leinwand, 100 x 100 cm

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BÄRENMEDIZIN…

Oder über die eigenen Bärenkräfte…

Gestern war es sooo wundervoll frühlingshaft und so haben wir den Sonnentag für eine ausgiebige Fahrradtour genutzt und genossen.

Überall spürte man pure Lebendigkeit und Lebensfreude fließen, die Vögel sangen, unzählige Schmetterlinge begrüßten und umflatterten uns und die sanfte warme Frühlingssonne ergoss sich in die weit geöffneten Kelche von Leberblümchen, Huflattich und Buschwindröschen ebenso wie in mein Herz…

„Hach, wie wunderwunderschön dieses Leben doch sein kann, wenn ich mich für seine Schönheit öffne…“ dachte ich, als ich aus dem Augenwinkel ein Stückchen weiter im Waldesinneren etwas bzw. jemanden liegen sah. „Der Bär…“ raunte mein inneres Wissen mir zu. „…der Bär erwacht aus seinem Winterschlaf.“… und ich blieb neugierig stehen und lugte zwischen den Bäumen durch. Tatsächlich: da lag er! Ein riesiger Bär, ganz friedlich und eingekuschelt in weiches Moos, sich von den zarte Sonnenstrahlen sanft aus dem Winterschlaf erwecken lassend.

Vorsichtig stieg ich vom Rad und schlich mich an, als der Bär mich einladend brummend zu sich winkte… Stefan und die Hunde waren schon weiter gefahren/gelaufen und ich nahm mir eine Weile Zeit, um dem erwachenden Bären zu lauschen. Er lud mich ein, mich an die Kante seines Moosbettes zu setzen und erzählte…

Er erzählte von alten Zeiten, in denen die Menschen sich noch als Teil der Natur und von Mutter Erde fühlten; …alte Zeiten, in denen die Menschen ihr Leben nach der Natur ausrichteten… im natürlichen Rhythmus von Geben und Nehmen… um nicht nur sich selbst und ihre Mitmenschen zu erfreuen, sondern auch ihre große Mutter, die sie so liebevoll und geduldig trug und nährte; …alte Zeiten, in denen die Menschen sich als stetig wandelnden Teil von etwas Größerem wahrnahmen und daraus ihre Kraft und Liebe zum Leben schöpften.

Und während der Bär von diesen alten Zeiten erzählte, vibrierte sein großes Herz voller Liebe und Kraft und sein gesamtes Wesen schien einen warmen goldenen Glanz auszustrahlen und in die Welt zu fließen… warm und golden, wie leuchtender Honig, der in jede Pore sickert. „Das ist meine Medizin.“ sagte er. „Mit der Zunahme der Sonnenkraft im Frühling verströmen sich meine Kräfte in die Welt und berühren die Herzen der Menschen… Und so spürt Ihr, wenn Ihr Euch darauf besinnt, welche großen Bärenkräfte auch Euch innewohnen. Ihr spürt, welches uralte Wissen in Euch ist und erkennt, wie ihr dieses Wissen und diese Kraft, die Eure ureigene Kraft ist, schöpferisch einsetzen könnt… für Euch, für die, die Euch umgeben, für Mutter Erde…“

…Spürst Du es auch?

(…Fortsetzung folgt…)

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DER GESANG DES KOLIBRI

Der Gesang des Kolibri…

…durchdringt die Welt fast unbemerkt
und doch…
berührt so sehr, so tief, so kraftvoll…

Er trägt für jeden individuell
die Botschaft in sich,
die jeder dann
in seinem eignen Herzen finden kann…

…indem er sich berühren lässt…

Der Kolibri wird in verschiedenen indigenen Traditionen u. a. als Lichtbringer und Herzöffner verehrt. Manche Traditionen nehmen ihn als Boten aus der Zukunft wahr, der Liebe und besondere Energie, Magie, Medizin für eine neue Zeit bringt.

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DIE VERBÜNDETEN…

…oder: Über Phantasie, Vertrauen und Schöpfungskraft

Manchmal singe ich beim Gassigehen… zum einen aus reiner Freude daran, zum anderen, weil ich gelesen habe, dass man (eigene) Klänge mit bestimmten Schwingungen/Schwingungsfrequenzen „programmieren“ kann und diese dann während des Singens/Summens jede Zelle und das gesamte System entsprechend ausrichten. Man könnte auch sagen, dass Singen die Laune und dementsprechend die gesamte Energie anhebt 

Wie auch immer… ich habe mein Singen heute (während des Singens) bewusst programmiert auf „Verbundenheit mit (meiner) Schöpfungskraft, Liebe und ähnliches…“, als überraschend schnell ein Bild vor meinem geistigen Auge auftauchte: ein Bild von mehreren Wesen/Gestalten (ähnlich, wie „die Zauberin“ auf dem Bild rechts… vielleicht sind auch sie miteinander verbündet:-)), gekleidet in Grün- und Blautöne, z. T. mit Gold, eine absolut sanfte, gleichermaßen kraftvolle… unbeschreibliche Energie verströmend…

Klar würde ich dieses Bild malen oder zumindest versuchen, diese Gestalten, diese Energie irgendwie auf Leinwand wahrnehmbar zu machen… Und gleichzeitig gingen mit dieser Überlegung noch weitere Erkenntnisse einher: über die Kraft des Vertrauens… in die ureigenen Kräfte; über die Kraft der Phantasie… darüber, welche Schätze darin liegen, das Unmögliche für möglich zu halten; über Schöpfungskraft… die uns allen innewohnt.

Ja genau! Schöpfungskraft wohnt uns allen inne! Egal, ob wir „denken“, wir seien kreativ oder phantasiereich oder intuitiv… denn Schöpfungskraft mit all ihren Facetten liegt jenseits des Denkens! Jenseits des Sichtbaren… erst mal… bis wir das, was noch unsichtbar, aber vielleicht schon spürbar ist, das, wonach wir uns wahrhaft sehnen, sichtbar machen bzw. es für möglich halten, dass es sichtbar wird; jenseits der Oberfläche… aber nicht weniger „da“.

„Auf der anderen Seite“ des Sichtbaren warten die Träume, die Visionen, die nährenden Kräfte und unterstützenden Energien nur darauf, dass wir uns ihnen zuwenden – dass wir sie „für möglich“ halten – und sie uns mit Inspirationen, Impulsen und Neuem beschenken können. Und dass wir sie „in unsere Realität bringen“.

Wir alle sind „Brückenbauer“, Wandler*innen und Weber*innen, die die Dimensionen verbinden. Allein unser Atem verbindet das Unsichtbare mit dem Manifesten. Unsere Gedanken sind nicht sichtbar und können dennoch Materie kreieren. Über Gefühle können wir uns mit unseren Mitmenschen verbinden… mit ihnen mitfühlen und uns so quasi in sie hineinversetzen… Wir sind so reich an WUNDERvoller Kraft… Er-innern wir uns wieder!

Übrigens: die Steinmännchen begegneten mir eine Weile später als bereits materialisierte „Verbündete“… ein gute Zeichen, wie ich finde

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DIE WIESENKÖNIGIN –

oder wie die grüne Kriegerin neue Räume erobert…

In den letzten Tage hatte ich eine (Kreativ-)Krise… Scheinbar nichts lief so, wie ich es mir vorstellte… ich fühlte mich uninspiriert und das, was ich im Atelier auf die Leinwand brachte gefiel mir nicht… auch sonst hatte ich keinen Elan und selbst die Hunde machten beim Spazierengehen nur ihr eigenes Ding… Uaaaaargh……!!!!!

Ok… da war nichts zu machen… es ging – in diesen Bereichen – scheinbar keinen Millimeter voran und so hab ich erst mal übers Wochenende alles ruhen lassen, versucht, mich frei zu machen und dies noch bestärkt, indem ich mal wieder Ordnung und Raum im Atelier geschaffen habe… Denn praktischerweise hatten wir dort am Dienstag unseren schamanischen Heilkreis und so bot es sich „zufällig“ eh an, vorher aufzuräumen… ))

Als Thema des Abends zeigte sich der Archetyp „(innere/r) Krieger/Kriegerin“ und stellten alle fest, dass wir der „kriegerischen“ Seite in uns jeweils am wenigsten Aufmerksamkeit schenkten… klar… in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft ist das Wort nicht gerade mit den positivsten Eigenschaften besetzt…

Jedoch ist DIE Kraft des Kriegers/der Kriegerin im Grunde „nur“ die Fähigkeit, mutig, fokussiert und achtsam NEUE RÄUME ZU EROBERN. Und darum geht es ja im Leben fortwährend… Jeder Moment ist quasi ein neuer Raum, den wir voller Liebe zum Leben mutig und beherzt erobern bzw. beschreiten können… ihn erfüllen können mit unserer Präsenz. Wenn wir das wollen und die Kräfte dazu in uns wahrnehmen…

Wir wollten und so durften wir wunderschöne, von einer schamanischen Schwester selbstgestaltete Göttinen-/Kriegerinnen-Karten ziehen und im Anschluss mit diesen Kräften schamanisch reisen und sie näher kennenlernen… ein sehr inspirierender, nährender und wohltuender Abend. Kriegerinnen-Medizin.

Und was passiert am nächsten Tag? Ganz herausfordernd „guckt“ mich ein Bild an, das ich schon letztes Jahr gemalt habe, mit dem ich aber nicht so 100%ig zufrieden war und das ich „irgendwann mal“ überarbeiten wollte… Und in diesem Moment war klar: Wir (das Mädesüß-Bild und ich;-) erobern neue Räume 🙂

Gesagt, getan… voller Begeisterung und mutig hab ich drauf los gemalt und jeden Moment, jeden Farbklecks und die Entwicklung… die Eroberung… des Bildes genossen…

Und mit der Zeit war klar, dass die Kraft des Mädsüß sich (wieder) als Gestalt zeigen wollte (denn so war es auch auf dem ursprünglichen Bild…). Und ich „wollte“ eigentlich die Silhouette einer tanzenden Frau malen, weil ich das so passend fand, wenn ich an die sich im Wind wiegenden Mädesüß-Blüten dachte;-)))

Nun, was daraus geworden ist, seht Ihr hier…

Für mein Empfinden zeigt sich hier die grüne Kriegerin, die – so wie die Natur an sich ja auch – wieder und wieder neue Räume erobert bzw. bestehende Räume immer wieder neu erobert!

Eine grüne Kriegerin… das Mädesüß… dessen weiterer Name auch „Wiesenkönigin“ ist.

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Und hier zusammengefasst das „Patentrezept“ der (grünen) Kriegerin;-)

Wenn Du nicht weiter weißt, das Gefühl des Stillstands, der Stagnation hast…

…Ruhe und Klarheit ermöglichen. Vielleicht meditieren, äußerlich und/oder innerlich aufräumen bzw Raum schaffen.

…werde Dir der Resourcen und Fähigkeiten Deines/r inneren Kriegers/in bewusst. Selbst wenn Du sie nicht benennen könntest, sie sind da. Verbinde Dich bewusst mit dieser Kraft/diesem Archetyp.

…sei achtsam, lausche nach innen: Welche Impulse steigen auf? Ganz zufällig… Worauf hat Dein Herz jetzt in diesem Moment Lust? Was kannst Du tun? Das tu…

…halte immer wieder inne – was wollte sich aus der Stagnation entfalten? Worauf wollte dieses „Ich-kann-nicht…“ oder das „Nichts-funktioniert…“ aufmerksam machen?

…und folge Schritt für Schritt den Impulsen und Inspiraionen Deiner inneren Verbundenheit mit Dir Selbst.

„Wiesenkönigin“
Acryl/Leinwand, 70 x 70 cm
—verkauft—

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