DER GESANG DES KOLIBRI

Der Gesang des Kolibri…

…durchdringt die Welt fast unbemerkt
und doch…
berührt so sehr, so tief, so kraftvoll…

Er trägt für jeden individuell
die Botschaft in sich,
die jeder dann
in seinem eignen Herzen finden kann…

…indem er sich berühren lässt…

Der Kolibri wird in verschiedenen indigenen Traditionen u. a. als Lichtbringer und Herzöffner verehrt. Manche Traditionen nehmen ihn als Boten aus der Zukunft wahr, der Liebe und besondere Energie, Magie, Medizin für eine neue Zeit bringt.

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DIE VERBÜNDETEN…

…oder: Über Phantasie, Vertrauen und Schöpfungskraft

Manchmal singe ich beim Gassigehen… zum einen aus reiner Freude daran, zum anderen, weil ich gelesen habe, dass man (eigene) Klänge mit bestimmten Schwingungen/Schwingungsfrequenzen „programmieren“ kann und diese dann während des Singens/Summens jede Zelle und das gesamte System entsprechend ausrichten. Man könnte auch sagen, dass Singen die Laune und dementsprechend die gesamte Energie anhebt 

Wie auch immer… ich habe mein Singen heute (während des Singens) bewusst programmiert auf „Verbundenheit mit (meiner) Schöpfungskraft, Liebe und ähnliches…“, als überraschend schnell ein Bild vor meinem geistigen Auge auftauchte: ein Bild von mehreren Wesen/Gestalten (ähnlich, wie „die Zauberin“ auf dem Bild rechts… vielleicht sind auch sie miteinander verbündet:-)), gekleidet in Grün- und Blautöne, z. T. mit Gold, eine absolut sanfte, gleichermaßen kraftvolle… unbeschreibliche Energie verströmend…

Klar würde ich dieses Bild malen oder zumindest versuchen, diese Gestalten, diese Energie irgendwie auf Leinwand wahrnehmbar zu machen… Und gleichzeitig gingen mit dieser Überlegung noch weitere Erkenntnisse einher: über die Kraft des Vertrauens… in die ureigenen Kräfte; über die Kraft der Phantasie… darüber, welche Schätze darin liegen, das Unmögliche für möglich zu halten; über Schöpfungskraft… die uns allen innewohnt.

Ja genau! Schöpfungskraft wohnt uns allen inne! Egal, ob wir „denken“, wir seien kreativ oder phantasiereich oder intuitiv… denn Schöpfungskraft mit all ihren Facetten liegt jenseits des Denkens! Jenseits des Sichtbaren… erst mal… bis wir das, was noch unsichtbar, aber vielleicht schon spürbar ist, das, wonach wir uns wahrhaft sehnen, sichtbar machen bzw. es für möglich halten, dass es sichtbar wird; jenseits der Oberfläche… aber nicht weniger „da“.

„Auf der anderen Seite“ des Sichtbaren warten die Träume, die Visionen, die nährenden Kräfte und unterstützenden Energien nur darauf, dass wir uns ihnen zuwenden – dass wir sie „für möglich“ halten – und sie uns mit Inspirationen, Impulsen und Neuem beschenken können. Und dass wir sie „in unsere Realität bringen“.

Wir alle sind „Brückenbauer“, Wandler*innen und Weber*innen, die die Dimensionen verbinden. Allein unser Atem verbindet das Unsichtbare mit dem Manifesten. Unsere Gedanken sind nicht sichtbar und können dennoch Materie kreieren. Über Gefühle können wir uns mit unseren Mitmenschen verbinden… mit ihnen mitfühlen und uns so quasi in sie hineinversetzen… Wir sind so reich an WUNDERvoller Kraft… Er-innern wir uns wieder!

Übrigens: die Steinmännchen begegneten mir eine Weile später als bereits materialisierte „Verbündete“… ein gute Zeichen, wie ich finde

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DIE WIESENKÖNIGIN –

oder wie die grüne Kriegerin neue Räume erobert…

In den letzten Tage hatte ich eine (Kreativ-)Krise… Scheinbar nichts lief so, wie ich es mir vorstellte… ich fühlte mich uninspiriert und das, was ich im Atelier auf die Leinwand brachte gefiel mir nicht… auch sonst hatte ich keinen Elan und selbst die Hunde machten beim Spazierengehen nur ihr eigenes Ding… Uaaaaargh……!!!!!

Ok… da war nichts zu machen… es ging – in diesen Bereichen – scheinbar keinen Millimeter voran und so hab ich erst mal übers Wochenende alles ruhen lassen, versucht, mich frei zu machen und dies noch bestärkt, indem ich mal wieder Ordnung und Raum im Atelier geschaffen habe… Denn praktischerweise hatten wir dort am Dienstag unseren schamanischen Heilkreis und so bot es sich „zufällig“ eh an, vorher aufzuräumen… ))

Als Thema des Abends zeigte sich der Archetyp „(innere/r) Krieger/Kriegerin“ und stellten alle fest, dass wir der „kriegerischen“ Seite in uns jeweils am wenigsten Aufmerksamkeit schenkten… klar… in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft ist das Wort nicht gerade mit den positivsten Eigenschaften besetzt…

Jedoch ist DIE Kraft des Kriegers/der Kriegerin im Grunde „nur“ die Fähigkeit, mutig, fokussiert und achtsam NEUE RÄUME ZU EROBERN. Und darum geht es ja im Leben fortwährend… Jeder Moment ist quasi ein neuer Raum, den wir voller Liebe zum Leben mutig und beherzt erobern bzw. beschreiten können… ihn erfüllen können mit unserer Präsenz. Wenn wir das wollen und die Kräfte dazu in uns wahrnehmen…

Wir wollten und so durften wir wunderschöne, von einer schamanischen Schwester selbstgestaltete Göttinen-/Kriegerinnen-Karten ziehen und im Anschluss mit diesen Kräften schamanisch reisen und sie näher kennenlernen… ein sehr inspirierender, nährender und wohltuender Abend. Kriegerinnen-Medizin.

Und was passiert am nächsten Tag? Ganz herausfordernd „guckt“ mich ein Bild an, das ich schon letztes Jahr gemalt habe, mit dem ich aber nicht so 100%ig zufrieden war und das ich „irgendwann mal“ überarbeiten wollte… Und in diesem Moment war klar: Wir (das Mädesüß-Bild und ich;-) erobern neue Räume 🙂

Gesagt, getan… voller Begeisterung und mutig hab ich drauf los gemalt und jeden Moment, jeden Farbklecks und die Entwicklung… die Eroberung… des Bildes genossen…

Und mit der Zeit war klar, dass die Kraft des Mädsüß sich (wieder) als Gestalt zeigen wollte (denn so war es auch auf dem ursprünglichen Bild…). Und ich „wollte“ eigentlich die Silhouette einer tanzenden Frau malen, weil ich das so passend fand, wenn ich an die sich im Wind wiegenden Mädesüß-Blüten dachte;-)))

Nun, was daraus geworden ist, seht Ihr hier…

Für mein Empfinden zeigt sich hier die grüne Kriegerin, die – so wie die Natur an sich ja auch – wieder und wieder neue Räume erobert bzw. bestehende Räume immer wieder neu erobert!

Eine grüne Kriegerin… das Mädesüß… dessen weiterer Name auch „Wiesenkönigin“ ist.

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Und hier zusammengefasst das „Patentrezept“ der (grünen) Kriegerin;-)

Wenn Du nicht weiter weißt, das Gefühl des Stillstands, der Stagnation hast…

…Ruhe und Klarheit ermöglichen. Vielleicht meditieren, äußerlich und/oder innerlich aufräumen bzw Raum schaffen.

…werde Dir der Resourcen und Fähigkeiten Deines/r inneren Kriegers/in bewusst. Selbst wenn Du sie nicht benennen könntest, sie sind da. Verbinde Dich bewusst mit dieser Kraft/diesem Archetyp.

…sei achtsam, lausche nach innen: Welche Impulse steigen auf? Ganz zufällig… Worauf hat Dein Herz jetzt in diesem Moment Lust? Was kannst Du tun? Das tu…

…halte immer wieder inne – was wollte sich aus der Stagnation entfalten? Worauf wollte dieses „Ich-kann-nicht…“ oder das „Nichts-funktioniert…“ aufmerksam machen?

…und folge Schritt für Schritt den Impulsen und Inspiraionen Deiner inneren Verbundenheit mit Dir Selbst.

„Wiesenkönigin“
Acryl/Leinwand, 70 x 70 cm
—verkauft—

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PHÖNIX

„Einst leuchtete ich am magischen Nachthimmel mit den anderen Sternen im Einklang, im Funkelreigen mit ihnen tanzend, mich an meinem Licht und meiner Lebendigkeit erfreuend und das Universum daraus zum strahlen bringend… dann tauchte ich hinab in die Dunkelheit und ich verbarg mein Licht… so tief verbarg ich es, bis ich es selbst vergaß…

Nun erinnere ich mich… steige auf… aus dem, was war und er-lebe und genieße das leuchtende Feuer, das in mir brennt. Das leuchtende Feuer, das mich und die Welt wärmt und lebendig macht.“

***Phönix***

Acryl/Leinwand
100 x 100 cm
© Gabi Frosch

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GAIA

…Mutter Erde, Schöpfungsgöttin und Mutter aller Wesen,
die aus
Deiner Liebe mit dem Himmelsgott Uranos hervorgegangen sind.

In Deiner liebevollen und bedingungslosen Präsenz erfahren alle Wesen,
egal ob schön oder hässlich, laut oder leise, hell oder dunkel…
Annahme und Geborgenheit;
und können in der Weite Deiner unendlichen Liebe
unsere wahre Natur erfahren und sich entfalten lassen…

Danke Gaia, dass Du uns lehrst DA zu sein;
präsent zu sein; mit Dir, mit dem, was ist;
hinzuschauen und anzunehmen.

Denn im Gewahrsein und in der Annahme der Heiligkeit
eines jeden Moments können Heilheit und Schönheit
sich entfalten und verströmen…

„Gaia“, Acryl/Leinwand
100×120 cm
© Gabi Frosch

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SCHÖPFERISCHE GALAXIE

Eine Galaxie, wie ein Nest… gehalten und getragen im liebevollen Schoß der Ur-Mutter… eine Galaxie voller Schöpfung… voller Energie, Sanftheit, Kraft… Freude und Frieden <3

Bild (inspiriert durch den Online-Workshop der Art of Allowing Academy von Flora Aube)
„Kolibrifrau“
Acryl auf Leinwand, 60×80 cm
© Gabi Frosch

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ZUHAUSE…

„Warum ist es eigentlich so schwierig für manche Menschen, zu erkennen, was sie wirklich sind?“ fragte der kleine Wal den großen, als sie gerade das Portal aus dem reinen Licht durchschwammen.

„Weil sie sich nicht mehr er-innern.“ antwortete der große Wal, der die Menschenseelen schon seit Äonen begleitete und mit ihnen in dieser Dimension lebte.

„Und warum er-innern sie sich nicht mehr? Wie kann man denn seine wahre Heimat vergessen?“ fragte der kleine, der noch ganz verbunden war mit dem, was er als wahre Heimat bezeichnete, und sich ein Vergessen dessen fast nicht vorstellen konnte.

„Zum Beispiel, weil man die Aufmerksamkeit auf etwas anderes legt… Alle Wesen, die aus der wahren Heimat in diese Dimension kommen, folgen einer Strömung – der ureigenen Ströumung ihres Lebens… Und egal, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht, so fließt diese Strömung kontinuierlich dahin und lässt alles, was ist, in Bewegung sein. Und in dieser Strömung ist so unendlich viel enthalten, dass es passieren kann, dass man sich in all dem mehr und mehr zerstreut… den Fokus verliert, auf etwas momentan scheinbar wichtigeres richtet, wieder verliert, eine Weile sucht, etwas anderes findet… und nach und nach vergisst man seine Herkunft…“ erwidert der große Weise.

Nach einer Zeit des Lauschens und Genießens der Tiefen des Meeres spricht er weiter: „Aber weißt Du, egal, ob sich ein Mensch oder jedes andere Wesen an seine wahre Herkunft er-innert oder lange Zeit eben nicht, er wird immer damit verbunden sein, denn die wahre Heimat durchströmt ihn und er durchströmt sie mit seinem Sein und ist ewiglich in ihr zuhause… und irgendwann er-innert es sich und kommt dort wieder an, von wo er nie weg gegangen ist.“

„Ja…“ singt und freut sich der kleine Wal, für den es selbst-verständlich ist, sein Gewahrsein auf die wahre Heimat zu richten und die grundlos leuchtende, bedingungslose Liebe in sich und allem, was ist, wahrzunehmen: „Ja! …Zuhause in der Liebe.“

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Bild + Text © Gabi Frosch
(Bilder: Acryl/Leinwand, 100×80 cm, 120×120 cm, Preise auf Anfrage)

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