BILSENFEE

Nach einem wunder-vollen schamanischen Wochenende und magischen und tiefgreifenden Begegnungen mit dem Pflanzenspirit des Bilsenkraut musste ich sie einfach malen:
 
***Die Bilsenfee***
 
Bilsenfee,
Königin der Nacht,
des dunklen Mondes!
Meisterin der Schatten!
 
Lass mich Deine Welt betreten.
Zeig mir Dein dunkles Gesicht,
Dein altes weises Geheimnis.
Führe mich in die Schatten,
in die finstere Nacht!
 
Ich rufe Dich!
 
Bilsenfee, oh Bilsenfee,
Königin des dunklen Mondes,
sag, wie lang der Tunnel ist,
durch den ich geh?
 
Bilsenfee, oh Bilsenfee,
Meisterin der Schatten,
was passiert,
wenn ich hinter den Spiegel seh?
 
Bilsenfee, oh Bilsenfee,
göttliche Bringerin des Todes,
sag mir, wo ich im Leben steh?
 
Bilsenfee, oh Bilsenfee,
mach, dass ich versteh.
 
Bilsenfee, oh Bilsenfee,
zeig mir, wohin ich geh.
 
Bilsenfee,
Königin des Tages,
der hellen Sonne!
Meisterin des Lichts!
 
Lass mich Deine Welt betreten,
damit ich Dich spüre und erfahre.
Zeig mir Dein strahlendes Gesicht.
Dein altes weises Geheimnis.
Führ mich ins Licht,
in den hellen Tag.
 
Ich rufe Dich!
 
Bilsenfee, oh Bilsenfee,
ich weiß nun, dass ich steh.
 
Bilsenfee, oh Bilsenfee,
ich weiß, wohin ich geh!
 
***
…Erkenne Dich selbst.
Wo stehst Du?
Und wohin führt Dein Weg?…
 
***
Text:
© Michael Löw Crazy Oak
 
Bild:
„Bilsenfee“, © Gabi Frosch
Acryl/Leinwand, 80×100 cm
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WASSER, LEHRE MICH ZU FLIESSEN…

Wasser, lehre mich zu fließen…
 
Lehre mich, mich dem Flow hinzugeben…
 
Lehre mich, sanft zu fließen… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, auch, wenn die Energie gestaut ist, dass in mir immer Bewegung ist… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, mich mutig in die Tiefe stürzen zu lassen… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, den Stein zu höhlen… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, mich anzupassen, an die Form, in die mein Sein und Wirken fließen… selbst-verständlich…
 
Lehre mich, zu geben und zu nehmen…
 
Lehre mich, zu vergehen und aufzusteigen, um mich irgendwann wieder fallen zu lassen… selbst-verständlich…
 
Wasser, lehre mich… Lehre mich zu fließen… selbst-verständlich…
 
…So, wie es meiner Natur schon immer entspricht…
 
<3

***
Bild „Wasser, lehre mich zu fließen“
(c) Gabi Frosch
Acryl/Leinwand, 100 x 120 cm

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HIER IST MEIN PLATZ

Die Geschichte von der kleinen Lichtelfe und dem großen Zauberer

~ Es war einmal, in einem wunderschönen, magischen Wald, da lebte eine leuchtende Lichtelfe und ein großer mächtiger Zauberer. Und obwohl sie sich so sehr voneinander unterschieden – in ihrer Form, ihrem Wesen, ihrer Sichtweise der Welt und überhaupt – waren sie die besten Freunde. Gemeinsam wandelten sie unendliche Zeiten durch die unterschiedlichen Bereiche des Waldes. Entlang der fröhlich singenden Bächlein ließen sie ihre Gedanken schweifen, auf moosbewachsenen Lichtungen spielten sie mit den Sonnenstrahlen und den tanzenden Schatten Verstecken und am Waldrand saßen sie gemeinsam da und genossen die Übergänge zwischen Tag und Nacht und Nacht und Tag. Gemeinsam erforschten sie die tiefsten und dunkelsten Bereiche des Waldes, in die kaum das Sonnen- und das Mondlicht reichten, sie ließen sich vom Wind durch die singenden klingenden Baumwipfel tragen und erlebten so das eine und das andere Abenteuer.

Diese Abenteuer bereiteten ihnen viel Freude, denn sie beide machten dabei die vielfältigsten wunderbaren Erfahrungen: die Lichtelfe z. B. schien oftmals mit allem, was war, zu verschmelzen und nahm dadurch all die Schönheit der Ereignisse in sich auf und der Zauberer lernte mehr und mehr über seine Größe, seine Zauberkräfte und seine Macht und damit umzugehen…

Irgendwann jedoch geschah es, dass der Zauberer den Eindruck hatte, er müsse auf die Lichtelfe aufpassen, denn es schien ihm, als hätte sie nicht solche mächtigen Kräfte wie er und als müsste er sie beschützen. Anfänglich kam ihm dieses Beschützen auch noch ganz gelegen, denn dadurch fand er noch mehr Möglichkeiten seine Fähigkeiten anzuwenden und so war er immer öfter damit beschäftigt, Pläne zu schmieden, Schutzwälle und Begrenzungen im Wald zu errichten, Zauberfallen aufzustellen, Bereiche unsichtbar zu machen oder zu tarnen, Illusionsbilder zu projizieren und noch einiges anderes. Und je mehr er sich damit beschäftigte, umso weniger Zeit konnte er, so wie früher, mit seiner Gefährtin verbringen und umso einsamer fühlte er sich. Hinzu kam eine gewisse Erschöpfung, weil er mittlerweile so viel zu kontrollieren, zu überwachen, zu prüfen und patrouillieren, neu auszudenken und umzusetzen, zu ergänzen usw. hatte, dass er kaum noch die Zeit fand für Ruhe und Entspannung.

Die Lichtelfe indes bemerkte natürlich, dass der Zauberer nun lieber Zeit mit anderen Dingen verbrachte, aber sie ließ ihm seinen Willen und seine Entscheidung. Denn sie war schon immer bedingungslos, ihr Licht leuchtete aus unendlicher purer Liebe und in jeder Faser ihres Seins wusste sie, dass sie mit allem – und so auch mit dem Zauberer – verbunden war, und so nahm sie es für den Moment an, wie es war.

A propos „Moment“: während sich der Zauberer mit all seinem Tun und Müssen beschäftigte, schien ihm die Zeit zwischen den Fingern zu zerrinnen. Er hatte mittlerweile so viele Projekte am Laufen und am Laufen zu halten – wofür genau all diese Projekte waren, hatte er schon fast vergessen -, dass die Zeit für all das einfach nicht zu reichen schien. Und auch seine Zauberkraft konnte die Zeit zwar phasenweise entschleunigen, kostete ihn aber nach und nach auch immer mehr Energie. Währenddessen lebte Lichtelfe weiterhin im Moment und so konnte sie die unterschiedlich wechselnden Rhythmen in vollen Zügen genießen und ließ sich vom Fließen den Lebens erfüllen. Ihr Blick liebkoste den Himmel, ihre Füße küssten die Erde, ihre Hände streichelten die Natur und ihr Herz schlug im Einklang mit der alles durchdringenden Lebendigkeit.

Immer wieder sah sie den Zauberer an sich vorbei huschen, mehr ein Schatten seiner selbst, weil sein Lebensstil ihn mittlerweile viel Kraft kostete. Dann rief sie nach ihm oder winkte ihm zu und manchmal gelang es ihr sogar, ihn zu berühren, aber er schien all das nicht zu bemerken… als wäre er in seiner eigenen Welt.

Und in dieser Welt gab es nicht viel mehr als Schutz, Kontrolle, Planen und Ausführen, Angst… und Kampf. Den Kampf gegen das bedrohliche Ungewisse, gegen den Verlust und gegen Verletzlichkeit. Den Kampf gegen die Erschöpfung… denn all das machte den einst so starken, großen Zauberer unendlich müde… Immer öfter stolperte er bei seinen ruhelosen Streifzügen, immer schwerer kämpfte er sich wieder hoch. Bis er eines Tages stolperte und rücklings zu Boden fiel. Er schlug so hart auf, dass er fast nicht mehr atmen konnte und in seinem Schreck und seiner Wut auf diesen Sturz konnte er nicht anders, als bitterlich zu weinen. Er weinte und weinte und weinte und weinte… bittere Tränen, verzweifelte Tränen, Tränen der Trauer, der Müdigkeit… und Tränen der Berührtheit… so lange, bis er vor Erschöpfung fast einschlief. Und er wusste nicht, war das ein Traum oder Realität, doch plötzlich hörte er die Stimme der Lichtelfe. Er lauschte. Woher kam ihre vertraute Stimme? Aus der Erde? Von den Bäumen? Aus seinem eigenen Innersten? Sie schien seine Verwirrung zu bemerken und antwortete: „Ich bin hier. Bei Dir. Und überall, wo Du bist. Ich bin überall. Und immer bei Dir.“ Und während er fühlte, wie ihre Stimme ihn durchströmte wie die wärmenden Strahlen der Sonne sprach sie sanft weiter: „Komm zurück… Komm nach Hause… Dein Platz ist hier.“

…“Dein Platz ist hier…“ tönte es wie ein Echo in ihm nach.

„Ja.“ bestätigte er, als alles um ihn herum und auch er selbst sich aufzulösen schien und er fühlte sich so geborgen und gehalten in diesem unendlich leuchtenden und so sehr vertrauten Licht, das er beinahe vergessen hätte. Es durchströmte und erfüllte ihn selbst und alles, was ihn umgab und erst, als er es wieder in sich und um sich herum wahrnahm, erinnerte er sich an diese immer währende Geborgenheit.

„Mein Platz ist hier.“ wiederholte er und als er seine Augen öffnete blickte er in die Augen der Lichtelfe: „Zuhause in der Liebe.“ ~

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NOMADENSEELE…

…Spürst Du in Dir, dass Wandel ansteht? …Vernimmst Du in Dir einen Ruf nach Veränderung?

Dann er-innere Dich, dass Du in jedem Moment entscheiden kannst, welchen Energien in Dir Du Deine Aufmerksamkeit schenkst: der Energie der Sorge und des Zweifels, des Zögerns und der Angst… dem Widerstand dessen? Oder der Energie der Neugier, der Lust auf Entfaltung, der offenen Bereitschaft, für das, was kommen mag: indem Du Dich aus Deiner inneren Stille heraus der Situation hingibst… alle Zweifel, alles Zögern, alles, was Dich scheinbar von dem Neuen abhält, da sein lässt, es fühlst und akzeptierst… sodass die Energie, die Du sonst vielleicht in Widerstand, innere Kritik und Kampf investiert hättest, nun frei fließen kann – in das Neue, dass bereits auf Dich und Deine Bereitschaft wartet… Schritt für Schritt Deinen ureigenen Impulsen folgend… und Du wirst Deinen Visionen und Träumen Form verleihen. <3

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Bild „Nomadin der Dimensionen“
(c) Gabi Frosch
Acryl/Leinwand, 70 x 70 cm

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BÄRENMEDIZIN…

Oder über die eigenen Bärenkräfte…

Gestern war es sooo wundervoll frühlingshaft und so haben wir den Sonnentag für eine ausgiebige Fahrradtour genutzt und genossen.

Überall spürte man pure Lebendigkeit und Lebensfreude fließen, die Vögel sangen, unzählige Schmetterlinge begrüßten und umflatterten uns und die sanfte warme Frühlingssonne ergoss sich in die weit geöffneten Kelche von Leberblümchen, Huflattich und Buschwindröschen ebenso wie in mein Herz…

„Hach, wie wunderwunderschön dieses Leben doch sein kann, wenn ich mich für seine Schönheit öffne…“ dachte ich, als ich aus dem Augenwinkel ein Stückchen weiter im Waldesinneren etwas bzw. jemanden liegen sah. „Der Bär…“ raunte mein inneres Wissen mir zu. „…der Bär erwacht aus seinem Winterschlaf.“… und ich blieb neugierig stehen und lugte zwischen den Bäumen durch. Tatsächlich: da lag er! Ein riesiger Bär, ganz friedlich und eingekuschelt in weiches Moos, sich von den zarte Sonnenstrahlen sanft aus dem Winterschlaf erwecken lassend.

Vorsichtig stieg ich vom Rad und schlich mich an, als der Bär mich einladend brummend zu sich winkte… Stefan und die Hunde waren schon weiter gefahren/gelaufen und ich nahm mir eine Weile Zeit, um dem erwachenden Bären zu lauschen. Er lud mich ein, mich an die Kante seines Moosbettes zu setzen und erzählte…

Er erzählte von alten Zeiten, in denen die Menschen sich noch als Teil der Natur und von Mutter Erde fühlten; …alte Zeiten, in denen die Menschen ihr Leben nach der Natur ausrichteten… im natürlichen Rhythmus von Geben und Nehmen… um nicht nur sich selbst und ihre Mitmenschen zu erfreuen, sondern auch ihre große Mutter, die sie so liebevoll und geduldig trug und nährte; …alte Zeiten, in denen die Menschen sich als stetig wandelnden Teil von etwas Größerem wahrnahmen und daraus ihre Kraft und Liebe zum Leben schöpften.

Und während der Bär von diesen alten Zeiten erzählte, vibrierte sein großes Herz voller Liebe und Kraft und sein gesamtes Wesen schien einen warmen goldenen Glanz auszustrahlen und in die Welt zu fließen… warm und golden, wie leuchtender Honig, der in jede Pore sickert. „Das ist meine Medizin.“ sagte er. „Mit der Zunahme der Sonnenkraft im Frühling verströmen sich meine Kräfte in die Welt und berühren die Herzen der Menschen… Und so spürt Ihr, wenn Ihr Euch darauf besinnt, welche großen Bärenkräfte auch Euch innewohnen. Ihr spürt, welches uralte Wissen in Euch ist und erkennt, wie ihr dieses Wissen und diese Kraft, die Eure ureigene Kraft ist, schöpferisch einsetzen könnt… für Euch, für die, die Euch umgeben, für Mutter Erde…“

…Spürst Du es auch?

(…Fortsetzung folgt…)

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DER GESANG DES KOLIBRI

Der Gesang des Kolibri…

…durchdringt die Welt fast unbemerkt
und doch…
berührt so sehr, so tief, so kraftvoll…

Er trägt für jeden individuell
die Botschaft in sich,
die jeder dann
in seinem eignen Herzen finden kann…

…indem er sich berühren lässt…

Der Kolibri wird in verschiedenen indigenen Traditionen u. a. als Lichtbringer und Herzöffner verehrt. Manche Traditionen nehmen ihn als Boten aus der Zukunft wahr, der Liebe und besondere Energie, Magie, Medizin für eine neue Zeit bringt.

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PHÖNIX

„Einst leuchtete ich am magischen Nachthimmel mit den anderen Sternen im Einklang, im Funkelreigen mit ihnen tanzend, mich an meinem Licht und meiner Lebendigkeit erfreuend und das Universum daraus zum strahlen bringend… dann tauchte ich hinab in die Dunkelheit und ich verbarg mein Licht… so tief verbarg ich es, bis ich es selbst vergaß…

Nun erinnere ich mich… steige auf… aus dem, was war und er-lebe und genieße das leuchtende Feuer, das in mir brennt. Das leuchtende Feuer, das mich und die Welt wärmt und lebendig macht.“

***Phönix***

Acryl/Leinwand
100 x 100 cm
© Gabi Frosch

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ZUHAUSE…

„Warum ist es eigentlich so schwierig für manche Menschen, zu erkennen, was sie wirklich sind?“ fragte der kleine Wal den großen, als sie gerade das Portal aus dem reinen Licht durchschwammen.

„Weil sie sich nicht mehr er-innern.“ antwortete der große Wal, der die Menschenseelen schon seit Äonen begleitete und mit ihnen in dieser Dimension lebte.

„Und warum er-innern sie sich nicht mehr? Wie kann man denn seine wahre Heimat vergessen?“ fragte der kleine, der noch ganz verbunden war mit dem, was er als wahre Heimat bezeichnete, und sich ein Vergessen dessen fast nicht vorstellen konnte.

„Zum Beispiel, weil man die Aufmerksamkeit auf etwas anderes legt… Alle Wesen, die aus der wahren Heimat in diese Dimension kommen, folgen einer Strömung – der ureigenen Ströumung ihres Lebens… Und egal, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht, so fließt diese Strömung kontinuierlich dahin und lässt alles, was ist, in Bewegung sein. Und in dieser Strömung ist so unendlich viel enthalten, dass es passieren kann, dass man sich in all dem mehr und mehr zerstreut… den Fokus verliert, auf etwas momentan scheinbar wichtigeres richtet, wieder verliert, eine Weile sucht, etwas anderes findet… und nach und nach vergisst man seine Herkunft…“ erwidert der große Weise.

Nach einer Zeit des Lauschens und Genießens der Tiefen des Meeres spricht er weiter: „Aber weißt Du, egal, ob sich ein Mensch oder jedes andere Wesen an seine wahre Herkunft er-innert oder lange Zeit eben nicht, er wird immer damit verbunden sein, denn die wahre Heimat durchströmt ihn und er durchströmt sie mit seinem Sein und ist ewiglich in ihr zuhause… und irgendwann er-innert es sich und kommt dort wieder an, von wo er nie weg gegangen ist.“

„Ja…“ singt und freut sich der kleine Wal, für den es selbst-verständlich ist, sein Gewahrsein auf die wahre Heimat zu richten und die grundlos leuchtende, bedingungslose Liebe in sich und allem, was ist, wahrzunehmen: „Ja! …Zuhause in der Liebe.“

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Bild + Text © Gabi Frosch
(Bilder: Acryl/Leinwand, 100×80 cm, 120×120 cm, Preise auf Anfrage)

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MAGIE

Was wäre, wenn unser Leben immer voller Magie, magischer Wesen und Momente ist – gleichgültig, ob wir sie wahrnehmen oder nicht…?

Lass Dich von Pegasus inspirieren, Dir der Magie des Lebens bewusst zu werden.

Lass Dich beflügeln und kraftvoll tragen, beim Verwirklichen Deiner Träume und Visionen.

Mit ihm ist alles möglich <3

Text und Bild © Gabi Frosch

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